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Sage Office Line Warenwirtschaft- Inventur

Frage: Welche Bedeutung hat die Funktion "Buchbestände aktualisieren" im Rahmen der Inventur? Was gilt es zu beachten, sofern das Lager während der Inventur nicht gesperrt wird?

Antwort:

Allgemein empfiehlt es sich die Lager während der Inventur in der Office Line zu sperren. Sollte dies aus praktischen Gründen nicht möglich sein, dient die Funktion "Buchbestände aktualisieren" dazu, die Bestände vor der eigentlichen Inventurerfassung noch einmal auf den aktuellen Stand zu bringen. Wichtig:
Die Funktion muss zwingend vor der eigentlichen Inventurerfassung angestoßen werden.
Wichtig ist ein abgestimmtes Verhalten zwischen der Buchung von Belegen während der Inventur, dem Durchführen der Zählung, der Aktualisierung der Bestände und der eigentlichen Erfassung. Ansonsten kann es unter Umständen zu einer abgewiesenen Zählliste bei der Inventurübernahme kommen (beachten Sie hierzu auch bitte Eintrag 17360 auf der Wissensdatenbank).
Ein kurzes Beispiel zur Verdeutlichung:
Bei der Inventureröffnung beträgt der Buchbestand eines Artikels lt. System 10 Stück. Nach der Erfassung wird ein Lieferschein von 7 Stück erfaßt, die Ware wird auch physisch vom Lager entfernt. Nun erfolgt die Zählung von drei Stück auf dem entsprechenden Lagerplatz.
Wird der Buchbestand vor der Inventurerfassung nicht aktualisiert, möchte das System eine Korrekturbuchung von -7 (10 Stück Buchbestand vs. 3 Stück Istbestand) bei der Übernahme der Zählliste durchführen. Mit der (üblicherweise festgelegten) Grundlageneinstellung nicht zulässigen negativen Lagerbestandes wird die Übernahme nun abgewiesen, da der tatsächliche Lagerbestand 3 Stück beträgt und durch die Korrekturbuchung also ein negativer Bestand entstehen würde.

Mit aktualisiertem Buchbestand wäre dieser auf 3 korrigiert worden, und es würde keine Inventurkorrekturbuchung erfolgen, insofern auch eine Übernahme der Zählliste.
Um manuelle Preise in einer Handelsstückliste zu ändern, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:
  • Gehen Sie in die Details der jeweiligen Position
  • Klicken Sie dort auf den Reiter "Stückliste" und anschließend auf "Bearbeiten" 3p
  • Hier können Sie nun Ihre manuellen Preise eintragen
  • Achten Sie nach der Änderung darauf per "Werte übernehmen" die Preise zu aktuallisierenwerte uebernehmen
Bei der Installation der Sage Office Line Evolution 2012 auf einem Windows 2003 Server 32 bit erhalten Sie die Meldung: "Die Sage Office Line Evolution 2012 unterstützt dieses Betriebssystem nicht. Die Sage Office Line Evolution unterstützt Windows XP 64-Bit nicht." Dieses Problem tritt nur unter bestimmten wenigen Konstellationen auf.

Sollten Sie diese Meldung erhalten, kopieren Sie bitte den Inhalt der Office Line Evolution 2012 Installations-DVD auf die Festplatte bzw. ein Netzwerklaufwerk. Anschließend ersetzen Sie die Datei setup.xlm im Verzeichnis \instmsi durch die Datei im Anhang und starten Sie die Installation der Office Line Evolution 2012 erneut.

Beim Drucken von Mahnungen in der Office Line Evolution 2012 ist es in seltenen Fällen möglich, dass Sie die Meldung "Fehler 0" erhalten und die Mahnungen nicht ausgedruckt werden.

Bitte wählen Sie über Grundlagen -> Mahnwesen eine "Variante Mahnschreiben" aus.
Deutsche Kontonummern und Bankleitzahlen haben bald ausgedient. Sie werden mit der vollständigen Umsetzung von SEPA (Single Euro Payments Area) durch die 22-stellige IBAN (International Bank Account Number) ersetzt.
Nach dem Willen der EU-Kommission sollen 2013 alle Überweisungen und ab 2014 auch Lastschriften europaweit auf das neue Verfahren umgestellt sein. Bei den Vorbereitungen für SEPA hinkt Deutschland den anderen europäischen Staaten hinterher. Weniger als ein Prozent der Üerweisungen werden heute hierzulande im SEPA-Format eingereicht. Das liegt nicht nur daran, dass kaum jemand seine IBAN kennt. Es gibt auch noch offene Fragen. Zum Beispiel, ob für SEPA-Lastschriften ein neues Mandat eingeholt werden muss? Wäre dem so, würden den Unternehmen zusätzliche Kosten entstehen.
Sage Software unterstützt schon heute mit seinen Produkten den neuen Zahlungsverkehr. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Business Partner, ob Ihre eingesetzte Lösung SEPA-fähig ist oder eine aktuelle Version für das SEPA-Verfahren notwendig ist.
Ab Dezember 2011 endet der Parallelbetrieb von SEPA Überweisungen und EU- Standardüberweisungen. Entsprechend werden die letzten elektronischen Einreichungen von der Bundesbank nur noch bis zum
2. Dezember entgegengenommen.


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