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Einmalzahlungen an Mitarbeiter in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 (bis zum 31. März) müssen gesondert gemeldet werden, wenn sie unter die sogenannte „Märzklausel“ fallen. Dann wird dieses einmalig gezahlte Arbeitsentgelt unter gewissen Voraussetzungen voll dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum des Vorjahres, in der Regel dem Monat Dezember, zugerechnet und beitragsmäßig entsprechend behandelt.

 

Die Beitragspflicht vom Arbeitsentgelt hängt unter anderem von der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) ab. Sie ist zwar aufs laufende Jahr bezogen, wird aber erweitert, wenn Sie in der Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. März 2018 einmaliges Arbeitsentgelt zahlen.
Beispiel: Die BBG in der Kranken- und Pflegeversicherung liegt im Jahr 2018 bei monatlich 4.425 EUR. Die anteilige BBG für die ersten drei Monate des Jahres 2018 beträgt damit 13.275 EUR. Zahlen Sie einem Mitarbeiter ein Monatsgehalt von 3.500 EUR, hat er bis zum 31. März 2018 ein Gesamt Brutto von 10.500 EUR erzielt. Erhält er von Ihnen dann im März 2018 eine Prämie von weiteren 3.500 EUR, würde durch diese Zahlung die anteilige BBG des Jahres 2018 um (14.000 EUR – 13.275 EUR =) 725 EUR überschritten.

Bei Beschäftigten, die krankenversicherungspflichtig sind, ist für die Zuordnung der Einmalzahlung die BBG in der Krankenversicherung maßgebend.

Einmalzahlungen werden sozialversicherungsrechtlich anders behandelt als im Lohnsteuerrecht. In der Sozialversicherung gilt das Entstehungsprinzip, lohnsteuerrechtlich das Zuflussprinzip. Dies wird insbesondere bei Einmalzahlungen deutlich, bei denen die so genannte Märzklausel greift.

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